bso-Studien und Befragungen
bso-Mitgliederbefragung 2010
Bürotrends 2010
- Konzeption und Durchführung: bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e. V.
- Stichprobe: Mitgliedsunternehmen des bso
- Interviewzeitraum: Januar 2010
Wie verändert sich die Nachfrage nach Büromöbeln?
Wie ergonomisch sind Büroeinrichtungen?
Profitieren "Büroarbeiter" von innovativen Produkten?
Hinweise zur Beantwortung dieser Fragen, liefern die Verkaufszahlen der Büromöbelhersteller in Deutschland. Der bso befragte daher seine Mitglieder, wie sich deren Umsätze mit Büroarbeitstischen und Bürostühlen im Jahr 2009 auf verschiedene Produkttypen verteilten. Dies waren die wichtigsten Ergebnisse:
Verstellbarkeit von Büro-Arbeitstischen:
84,1 Prozent aller 2009 von bso-Mitgliedern verkauften Arbeitstische waren höhenein- oder höhenverstellbar. Noch 15,9 Prozent der Schreibtische verließen die Werke mit einer starren Höhe. Deren Anteil wird nach Einschätzung der Hersteller weiter zurückgehen. Nachdem sie schon einige Jahre diskutiert wurden und ihr Beitrag zu gesundem Arbeiten in vielen Studien nachgewiesen wurde, wächst nun der Anteil der Sitz-Steh-Arbeitstische spürbar. Ihr Umsatzanteil lag 2009 immerhin bei 18,7 Prozent, Tendenz steigend.
Ausstattung von Büro-Arbeitsstühlen:
Während die bso-Mitglieder fast nur noch Bürodrehstühle verkaufen, die dynamisches Sitzen ermöglichen, sparten 2009 noch verhältnismäßig viele Investoren bei der Ausstattung dieser Stühle mit Armlehnen. 27,4 Prozent der Drehstühle wurden ohne Armlehnen gekauft. Aber immerhin zwei Drittel (66,8 Prozent) aller Stühle hatten eine höhen- oder sogar eine mehrfach verstellbare Armlehne.
Nach wie vor eher als Statussymbol behandelt werden dagegen Nacken- oder Kopfstützen. Nur 6,0 Prozent aller Drehstühle wurden von dem bso-Mitgliedern mit einer solchen Stütze ausgeliefert.

bso-Studie 2008
Erfolgsfaktor Büro
- Interviews: abs Marktforschung, Ulm
- Beratung: Initiative Unternehmenskultur, Frankfurt
- Auftraggeber / Konzeption: bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e. V.
- Interviewzeitraum: Juni 2008
Untersuchungsgegenstand war das Entscheidungsverhalten beim Kauf von Büromöbeln, die verfolgten Ziele und die Auswahlkriterien für Büromöbel. Als besonderer Schwerpunkt der bso-Studie 2008 wurde untersucht, welches Gewicht die Wünsche und Einschätzungen der Mitarbeiter im Rahmen der Kaufentscheidungen hatten.
Befragt wurden Personen, die maßgeblich an der Auswahl von Büromöbeln beteiligt sind.
Als Fazit der Studie lässt sich festhalten: Die Gestaltung von Büroarbeitsplätzen hat in deutschen Unternehmen ein großes Gewicht. Im Fokus stehen die Mitarbeiter, ihre Gesundheit, ihre Motivation und ihre Leistungsfähigkeit. Auch die Chance, durch attraktive Arbeitsplätze, begehrte Fachkräfte als neue Mitarbeiter zu gewinnen wird von vielen Unternehmen gesehen. Dennoch bezieht bisher nur eine Minderheit der Unternehmen ihre Mitarbeiter direkt oder indirekt durch eine strukturierte Erfassung der Erwartungen gezielt in die Auswahl ein. Dies gilt grundsätzlich für alle Unternehmen – unabhängig von der Anzahl der Büroarbeitsplätze. Während große Unternehmen die Chance nutzen, durch vielfältig gestaltete, abwechslungsreiche Bürolandschaften, Kommunikation zu fördern und organisatorische Abläufe zu optimieren, setzen kleinere Unternehmen noch fast ausschließlich auf die Neugestaltung klassischer Schreibtischarbeitsplätze. Die optimale Nutzung der Büroflächen ist dennoch für alle Unternehmen ein gewichtiges Thema, unabhängig von der Unternehmensgröße und den vorherrschenden Raumformen.
Fast alle Unternehmen gaben an, die von Ihnen verfolgten Ziele zum überwiegenden Teil erreicht zu haben. Probleme bereitete vielen Unternehmen jedoch ganz offensichtlich die Verbesserung der raumakustischen Qualität ihrer Büroarbeitsplätze. Hier zeigt sich großer Beratungsbedarf durch die Hersteller und den Fachhandel. Auch in Sachen Ergonomie sehen einige Unternehmen noch klares Verbesserungspotential: Ganz oben auf der Wunschliste für künftige Büromöbelkäufe stehen ergonomische Bürostühle. Aber auch die Wichtigkeit höhenverstellbarer Tische gehört zu den Lerneffekten der Kaufentscheidungen im Jahr 2007.
Die Studie steht zum Download bereit. Eine etwas auführlichere Zusammenfassung der Ergebnisse enthält die Pressemitteilung vom 2.09.08.
Grafiken zu Befragung 2010:
Die Grafiken können durch Anklicken vergrößert werden.







