Sonstige Planungsaspekte
Akustik
DIN EN ISO 17624:2005-03
Akustik - Leitfaden für den Schallschutz in Büros und Arbeitsräumen durch
Schallschirme (ISO 17624:2004); Deutsche Fassung EN ISO 17624:2004
Die Norm ist internationalen Ursprungs und enthält schalltechnische und betriebstechnische Festlegungen, die zwischen dem Hersteller oder Lieferanten und dem Anwender von Schallschirmen zu vereinbaren sind. Die Norm ist u.a. anwendbar auf freistehende Schallschirme im Büro.
VDI 2569:1990-02
Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro
Die VDI-Richtlinie dient der schalltechnischen Optimierung von Büroräumen mit dem Ziel, Belastungen und Beanspruchungen durch Lärm, insbesondere Störungen und Beeinträchtigung der sprachlichen Kommunikation zu begrenzen bzw. zu vermeiden. Die Richtlinie geht auf die Geräuschsituation in Büroräumen ein, gibt Hinweise für die Vorplanung, zur Schalldämmung von Außen- und Innenbauteilen, zur schalltechnischen Planung geräuschintensiver haus- und bürotechnischer Anlagen sowie zum Schallschutz innerhalb von Büroräumen und zur Verbesserung des Schallschutzes. Sie enthält zudem Hinweise für die Auswahl, Bestellung, Gewährleistung und Bauüberwachung.
DIN EN ISO 11690 - Teile 1 und 2:
Richtlinien für die Gestaltung lärmarmer maschinenbestückter Arbeitsstätten
Die Norm ist internationalen Ursprungs. Teil 1 der Norm beschreibt allgemeine Grundlagen, Teil 2 mögliche Lärmminderungsmaßnahmen.
DIN 18041
Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen
Normentwurf DIN EN ISO 9612:2007-06
Akustik - Bestimmung der Lärmexposition am Arbeitsplatz - Verfahren der
Genauigkeitsklasse 2 (Ingenieurverfahren) (ISO/DIS 9612:2007);
Deutsche Fassung prEN ISO 9612:2007

Beleuchtung
DIN EN 12464-1:2003-03
Licht und Beleuchtung - Beleuchtung von Arbeitsstätten - Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen; Deutsche Fassung EN 12464-1:2002
Die Norm ist europäischen Ursprungs und enthält Festlegungen zur Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen im Hinblick auf Sehleistung und Beeinträchtigungsfreiheit und schließt ausdrücklich die Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen ein. Dabei kann Tageslicht die Beleuchtung ganz oder teilweise übernehmen. Die Planung und Prüfung erfolgt bezüglich des Wartungswerts der Beleuchtungsstärke im Hinblick auf den Bereich Sehaufgabe und den unmittelbaren Umgebungsbereich und weicht damit von dem bisher verfolgten Ansatz auf der Basis von Nennbeleuchtungsstärke und Allgemeinbeleuchtung ab. Zur Vermeidung der psychologischen Blendung wird das so genannte UGR-Verfahren genutzt. Der Planer muss einen detaillierten Wartungsplan erstellen.
DIN 5035-6:2006-11
Beleuchtung mit künstlichem Licht - Teil 6: Messung und Bewertung
Die Norm gilt für die Messung und Bewertung von bestimmten photometrischen Größen der künstlichen Beleuchtung von Innenräumen und von bestimmten Flächen im Freien sowie der Sicherheitsbeleuchtung. Sie legt Anforderungen an Messgeräte fest, enthält Empfehlungen und Anforderungen für die Vorbereitung und Durchführung der Messung sowie für die Auswertung und Darstellung der Messergebnisse. Die Norm enthält zudem spezifische Festlegungen für bestimmte Beleuchtungen mit besonderen Anforderungen. Die Norm wurde an DIN EN 12464-1 angepasst.
DIN 5035-7:2004-08
Beleuchtung mit künstlichem Licht - Teil 7: Beleuchtung von Räumen mit Bildschirmarbeitsplätzen
Die Norm beschreibt die grundlegenden Kriterien und Gütemerkmale für die Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen und enthält Empfehlungen für die Planung der Beleuchtung von Räumen mit Bildschirmgeräten sowie für die Beleuchtungsbezogene Gestaltung dieser Räume und der Bildschirmarbeitsplätze. Dabei werden relevante Aspekte des Tageslichts wie z.B. Blendschutz berücksichtigt.
VDI 6011 Blatt 1:2002-08
Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung - Grundlagen
Die VDI-Richtlinie dient der Verdeutlichung der wichtigsten Aspekte der Tageslichtnutzung und damit zusammenhängender Kriterien der künstlichen Beleuchtung in Gebäuden. Die Richtlinie gibt eine Übersicht über Tageslichtsysteme und Tageslichtlenksysteme und zeigt deren Besonderheiten auf. Sie behandelt auch das Thema Wärmeeintrag. In den Anhängen sind Beispiele für die Kombinationen von Kunst- und Tageslicht in Büroräumen sowie Beispiele für die Systemintegration von Tages- und Kunstlichtkomponenten aufgeführt.
VDI 6011 Blatt 3:2006-04
Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung - Anforderungen an die Innenraumbegrünung
Die Richtlinie definiert Anforderungen an die Belichtung von Pflanzen in Innenräumen, dabei werden Aspekte der Tageslichtnutzung und der künstlichen Beleuchtung berücksichtigt. Die Richtlinie stellt die Pflanzen in den Mittelpunkt der Optimierung. Sie gilt daher für alle Gebäudetypen. Eine Optimierung der Belichtung für die Innenraumbegrünung ist mit der Gebäudenutzung abzustimmen. Bei der konkreten Planung von Gebäuden sind daher die Blätter 1 und 2 dieser Richtlinie zu berücksichtigen.
DIN V 5031-100:2009-06
Strahlungsphysik im optischen Bereich und Lichttechnik - Teil 100: Über das Auge vermittelte, nichtvisuelle Wirkung des Lichts auf den Menschen - Größen, Formelözeichen und Wirkungsspektren
Es handelt sich um eine Vornorm für eine deutsche Norm. Ziel des Normungsprojektes ist es, Planungsgrundlagen für eine biologisch wirksame Beleuchtung zu schaffen. Die Norm soll insbesondere Hinweise zur Weiterentwicklung von Lampen und Leuchten und zur Entwicklung von intelligenten Lichtsteuerungen liefern.

Klima
DIN EN ISO 7730:2006-05
Ergonomie der thermischen Umgebung - Analytische Bestimmung und
Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV-
und des PPD-Indexes und Kriterien der lokalen thermischen
Behaglichkeit (ISO 7730:2005); Deutsche Fassung EN ISO 7730:2005
Die Norm ist internationalen Ursprungs und dient dem Zweck, zum einen ein Verfahren zur Voraussage des menschlichen Wärmeempfindens und Grades des Unbehagens bei gemäßigtem Umgebungsklima zu beschreiben und zum anderen Bedingungen für das Umgebungsklima festzulegen, die zu einem Gefühl der thermischen Behaglichkeit führen. Für ein extremes Umgebungsklima sind andere Normen anzuwenden.
VDI 6022 Blatt 1:2006-04
Hygiene-Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte
Die Richtlinienreihe VDI 6022 gilt für alle Raumlufttechnischen Anlagen und Geräte, die Räume oder Aufenthaltsbereiche in Räumen versorgen, in denen sich bestimmungsgemäß Personen mehr als 30 Tage pro Jahr oder regelmäßig länger als 2 Stunden je Tag aufhalten. Sie gilt für alle Anlagen und deren zentrale und dezentrale Komponenten (auch Aggregate wie z.B. Rückkühlwerke, die die Zuluftqualität beeinflussen). Die Richtlinie fordert keine Produktprüfung oder-zertifizierung.




