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Ausgabe 02/02.2007 Deutsches
Büromöbel Forum www.buero-forum.de | |||||||
![]() Foto:
dpa |
Schöne Räume, gute
Leistung
Architekturpsychologen können die Motivation
von Mitarbeitern steigern mit einer gelungenen Büro-Architektur,
schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.11.2006 in einem
ganzseitigen Bericht. Es lohnt sich, wenn Umweltpsychologen frühzeitig
einen Blick auf die Zeichnungen des Architekten werfen. Die
Leistungssteigerungen, die sich später in geringerer Fluktuation,
niedrigem Krankenstand und hoher Attraktivität für neue Mitarbeiter
niederschlagen, übertreffen deutlich den ursprünglichen
Aufwand.
Transparenz, Kommunikation und Kreativität
stehen auf der Anforderungsliste der gepriesenen Gebäudeeigenschaften ganz
oben.
Durch die Optimierung der Büroumwelt lassen
sich deutliche Leistungssteigerungen erzielen. Innerhalb von fünf Jahren
wurde die Performance um durchschnittlich 17 % angehoben, schreibt die FAZ
weiter. Dies sei das Ergebnis einer Studie, in die 13.000 amerikanische
Büroangestellte einbezogen und befragt wurden.
Im gleichen Artikel wird von Fällen
berichtet, in denen sich Arbeitsleistungen um 50 % verbessert haben, wenn
architektur-psychologische Prinzipien bei der Gestaltung und Einrichtung
der Bürogebäude berücksichtigt wurden.
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BMW Leipzig weiter im
Gespräch:
räumliche Unterteilung
unzureichend
Das von der Londoner Star-Architektin Zaha
Hadid geplante BMW-Werk in Leipzig setzte mit seiner organisch geformten,
aufregenden Architektur den Anspruch um, Produktionsmitarbeiter und
Verwaltungsangestellte zu mischen. Das ist geglückt dagegen hat sich die
räumliche Unterteilung der Bürozonen als unzureichend
erwiesen.
![]() Deshalb musste schon nach wenigen Wochen
nachgebessert werden, erklärte der Architekturpsychologe Rambow. Indem
mobile Stellwände aufgestellt wurden, wurde auch ein akustischer Schutz
geschaffen.
Weil diese Unterteilungen und Stellwände
aber ursprünglich nicht mitgeplant waren, passen sie jetzt nicht so recht
zur Ästhetik des Gesamtgebäudes, so der
Architektur-Psychologe.
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Lärm am Arbeitsplatz:
Jeden Dritten stört
Lärm bei der Arbeit
Lärm (= unerwünschte Geräusche) wird in
modernen Arbeitswelten zunehmend zu einem Störfaktor. Speziell im Büro
entstehen durch Sprache, Aktivitäten der Beschäftigten sowie durch den
Betrieb von Maschinen raumakustische Bedingungen, die vielfach als
unangenehm erlebt werden. Selbst in Einzelbüros können ungünstige
raumakustische Verhältnisse das Arbeiten stark erschweren.
Das wachsende Bewusstsein für Lärm als
Störfaktor ist allein nicht die Ursache. Ursache ist auch die moderne
Architektur, die die Büros mit immer weniger schallabsorbierenden Flächen
ausstattet. Große Glasflächen, wenige Raumbegrenzungen, thermisch
aktivierte, d. h. relativ nackte Betonwände und -decken verschärfen das
Akustik-Problem.
Hinzu kommen die veränderten Bedingungen der
Büroarbeit hier die konzentrierte Arbeit mit und ohne
Bildschirm-Unterstützung, dort die gewollte und intensivierte Teamarbeit,
bei der Ideen-Austausch, Kommunikation, Gespräche im Mittelpunkt des
Prozesses stehen.
Wie erleben Büronutzer die bürotypischen
Geräusche? Als Lärm, d. h. als unerwünschte Geräusche? Oder als
aufgaben-notwendige Kommunikation? Und wie gehen Büro-Arbeiter mit dem
unerwünschten Lärm um? Stört Lärm? Mindert er die Konzentration? Kann man
dem Lärm ausweichen? Wie ist das subjektive Empfinden von
Lärm? | |||||||
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Im Auftrag der BARMER ERSATZKASSE untersuchte
der Dipl. Psychologe Dr. Meis vom Hörzentrum Oldenburg in Zusammenarbeit
mit der Universität Oldenburg diese Problemlage.
Insgesamt wurden 1.105 Personen befragt,
davon 410 Büronutzer. | |||||
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Frage
1: |
Welche Art von Lärm kommt an Ihrem
Arbeitsplatz am häufigsten vor?
30 % der Befragten fühlte sich durch Telefon
und Faxgeräte (15 %) und durch Büromaschinen wie Drucker und
Computerlüfter (10 %) gestört.
Gefolgt vom Lärm, verursacht durch
Arbeitskollegen und -kolleginnen (über 25 %).
Die Art des Büroraumes Kleinraumbüro,
Einzelbüro oder Großraumbüro zeigte gleich geartete Werte, d. h. die Art
des Büros hatte auf die Stör-Empfindung keinen
Einfluss. | ||||||
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Frage
2: |
Welche
Möglichkeiten nutzen Sie, gegen den Lärm am Arbeitsplatz
vorzugehen?
Die Antworten sollten Unternehmer und
Unternehmensführer gleichermaßen alarmieren! 31 % der Befragten
antworteten mit Pause machen! Männer nannten diese Möglichkeit deutlich
häufiger als Frauen!
Dagegen griffen Frauen häufiger zu den mehr
schlichten Mitteln Bürotüren schließen" und "Rücksichtnahme! Für 73 %
der Befragten lag diese Möglichkeit auf der Hand sie waren Nutzer von
Kleinraum-Büros. Im Großraumbüro dagegen erschienen den Mitarbeitern die
Aussichten relativ chancenlos nur 4,1 % flüchten in die
"Pause"!
Auf die Rücksicht ihrer Kollegen können
weibliche Mitarbeiter deutlich eher hoffen (29 %), als dies für ihre
männlichen Kollegen (19 %) gilt.
Dafür greifen Männer dann eher zur
Selbsthilfe Motto do it yourself wenn es gilt schallschluckende
Maßnahmen zu ergreifen, bauliche Veränderungen vorzuschlagen und
durchzuführen doppelt so viele Männer als Frauen sehen hierin eine
Chance, ihre Büro-Umwelt zu verbessern. | ||||||
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Frage
3: |
Wie
fühlen Sie sich, wenn Sie durch Lärm an Ihrem Arbeitsplatz belästigt
werden?
Männer und Frauen fühlen hier durchaus
gleich! 32 % sind in der Konzentrationsfähigkeit gestört. Und 31 %
fühlen sich ange-
spannt, 28 % sind gereizt!
Besorgniserregend das Urteil von
weiteren 20 % sie fühlen sich ausgeliefert
und hilflos! | ||||||
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Frage
4: |
Wie häufig kommt es vor, dass Sie
durch Lärm bei der Ausübung Ihrer Arbeit gestört
werden?
14 %, d. h. jeder Siebente, fühlt sich
häufig" oder fast immer gestört! 58 % gaben an, sich selten oder
nie gestört zu fühlen!
Erwartungsgemäß hat die Raumform Einfluss auf
diese Wertung: im Großraumbüro fühlen sich 16,9 % häufig oder immer
gestört im Einzelbüro gaben diese Wertung nur 8 % der Befragten ab!
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Frage
5: |
Wie beurteilen Sie den Lärmpegel an
Ihrem Arbeitsplatz?
(409 Personen nahmen teil)
Mit sehr laut (4 %) oder mit laut (55,4
%) wurde das Großraumbüro bewertet oder besser abgewertet! Deutlich
besser aber immer noch schlecht! schnitten die Einzelzimmer und
Kleinraumbüros ab: sehr laut empfanden es hier 2 % und 37,5 % als
laut".
Die Ergebnisse der gemeinsam von der BARMER
ERSATZKASSE und dem Forum Besser Hören durchgeführten Untersuchung wurde
unter dem Titel Jeden Dritten stört Lärm bei der Arbeit zum
Internationalen Tag gegen Lärm am 25. April 2006 veröffentlicht. Sie kann
im Internet eingesehen, herunter geladen und auch ausgedruckt
werden.
Die Ergebnisse der Studie lassen nur den
Rückschluss zu:
Wer die Effizienz im Büro steigern
will, muss auch die Raumakustik optimieren.
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Aufschwung auf den
Büromärkten
Der Konjunkturaufschwung gewinnt an Dynamik
und hat überall in Europa die Büromärkte ergriffen. Das geht aus dem
zweimal im Jahr erscheinenden Immobilien-Monitor der FERI-Rating & Research GmbH, Bad Homburg
v.d.H., hervor.
Zu den aussichtsreichsten Ländern für
Investitionen in Büromärkten zählt FERI die Länder Polen, Schweden,
Tschechien, Ungarn und Irland. Für deutsche Büro-Immobilien erwartet FERI
ein überproportionales Wachstum der Flächennachfrage.
Die schlechtesten Aussichten so der
Immobilienfachmann der Gesellschaft, Wolfgang Kubatzki erwartet er für
die Schweiz, Österreich, Belgien, Frankreich und die Niederlande.
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München schlägt
Frankfurt | ||||||
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![]() Foto:
dpa |
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Das Wirtschaftsforschungsinstitut FERI hat in
einem Vergleich verschiedener deutscher Standorte die wirtschaftlichen
Aussichten bis zum Jahr 2013 untersucht. Sieger in der Untersuchung wurde
München, gefolgt von Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Frankfurt/M.
Verglichen werden in der von der Zeitschrift
Capital in Auftrag gegebenen Studie Prognosen über die
Wirtschaftsleistung, die Zahl der Arbeitsplätze, die Bevölkerungszahl und
die Kaufkraft je Einwohner. Grundlage dafür waren einer Mitteilung der
Zeitschrift zufolge Gespräche mit Unternehmen und Verbänden. Ausgangspunkt
waren jeweils Daten aus dem Jahr 2004.
Geringfügig anders sieht die Reihenfolge aus,
wird lediglich das Wachstum an Arbeitsplätzen dem Ranking zugrunde
gelegt.
Danach wächst Hamburg mit plus 62.000
Arbeitsplätzen am stärksten. München liegt bei dieser Wertung auf Platz
zwei mit plus 59.000 Arbeitsplätzen. Die Bundeshauptstadt Berlin folgt
hier schon auf Rang drei mit zusätzlichen 45.000
Arbeitsplätzen.
Die weitere Rangfolge: Köln (+ 33.000),
Frankfurt (+ 32.000),
Stuttgart (+ 31.000) und Düsseldorf (+
29.000). Für Städte aus dem Osten Deutschlands werden für Leipzig ein
Plus von 17.000 Arbeitsplätzen und für Dresden 15.000 zusätzliche
Arbeitsplätze erwartet.
Bei diesen Wachstumszahlen ist nicht
untersucht, ob es sich dabei um industrielle, gewerbliche Arbeitsplätze,
Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich oder Büroarbeitsplätze handelt.
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Regionale Netzwerke
INQA-Büro
Für den 8. Februar 2007 hat die Behörde für
Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Hansestadt Hamburg
eingeladen zu der
Regionalen Auftaktveranstaltung
INQA-Büro
Das moderne Büro Erfolgsfaktor
Büro. | ||||||
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![]() Absicht und Ziel ist es, in Hamburg ein
regionales Netzwerk INQA-Büro Initiativkreis Neue Qualität der
Büroarbeit aufzubauen, in dem neben den Hamburger Behörden auch
Industrie- und Dienstleistungs-Unternehmen der Hansestadt, aber auch die
regionalen Fachhändler sowie interessierte Hersteller mitarbeiten können.
Einführende Referate werden von den Herren Dieter Jaeger, vormals
Quickborner Team, und Prof. Oppolzer von der Uni Hamburg gehalten werden.
In mehreren weiteren Veranstaltungen 2007 soll dann das Hamburger Netzwerk
gebildet und vertieft werden.
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YourOfficeLetter > Archiv | |||||||